KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein (Neuausgabe)

08. Dezember 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Das Berliner Ehepaar Hampel wagt den aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wird dafür hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr Fallada aus einer Gestapo-Akte nach Kriegsende. Im Roman wird aus den Hampels das Ehepaar Quangel. Als 1940 deren Sohn an der Front fällt, setzen sie ein Zeichen des Widerstands. Sie schreiben systemkritische Botschaften auf Postkarten und verteilen diese in der Stadt. Sie träumen von einem weitreichenden Erfolg, ahnen jedoch nicht, dass die Gestapo ihnen längst auf der Spur ist. Die Eheleute fliegen auf, werden verhört und schließlich hingerichtet.

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Annie Ernaux: Der Platz

06. Dezember 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux ist bekannt für eine liebevolle Schnörkellosigkeit, mit der sie der Klasse in die Seele schaut. In ihrem Buch „Der Platz“ tut sie dies erneut auf berührende Weise.

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Jan Korte: Die Verantwortung der Linken

25. November 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Jan Korte fragt in „Die Verantwortung der Linken“ nach den Gründen für die autoritäre Entwicklung unserer Gesellschaft und versucht der LINKEN eine Rolle in diesen Entwicklungen zuzuschreiben. Das Buch ist eine Hommage an die Klasse der Lohnabhängigen, an diejenigen mit den „nur kleinen Träumen“, dem Erhalt der Kleingartenanlage oder bezahlbaren Zoopreisen. Diejenigen, die nach der Agenda 2010 politisch heimatlos wurden und die sich in den letzten zehn Jahren auch von den LINKEN abwendeten.

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Bernd Riexinger: System Change – Plädoyer für einen linken Green New Deal

25. November 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

Mit „System Change. Plädoyer für einen linken Green New Deal“ legt Bernd Riexinger eine Streitschrift vor die versucht, gesellschaftliche Zustandsbeschreibung mit LINKER Positionsbestimmung zu verbinden.

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Katja Kipping: Neue linke Mehrheiten

25. November 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

„Neue linke Mehrheiten“ lautet die Flugschrift von Katja Kipping. Sie ist als Einladung formuliert, über neue linke Mehrheiten nachzudenken und diese politisch auf der Regierungsbank abzubilden. Kipping beschreibt die aktuelle gesellschaftliche Situation als eine Zeit, in der „Aufbruch und Apokalypse (…) nahe beieinander“ liegen und benennt die wachsende Kriegsgefahr, den drohenden Klimakollaps, den zunehmenden globalen Autoritarismus und die wachsende soziale Spaltung als gesellschaftliche Kipppunkte. Sie können, einmal eingetreten, unumkehrbare Folgen haben und machen deshalb entschlossenes linkes Handeln notwendig.

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