THEMEN

Einführung eines Gewerkschaftsrates (Antrag P.06.)

DIE LINKE beschließt auf Initiative der BAG Betrieb & Gewerkschaft einen Gewerkschaftsrat. Flankiert mit einem Gewerkschaftsdialog an der Spitze und einem Gewerkschaftsratschlag mit der Basis. Ziel ist, dass unsere Partei und die Gewerkschaften ein Verhältnis zueinander entwickeln. Sozialer Fortschritt muss erkämpft werden – dafür ist die Arbeit in und mit Gewerkschaften zentral. Hier findet ihr unseren Antrag an den Parteitag.

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Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie: Angriff auf den Flächentarifvertrag

05. März 2021  BLOG, TARIFRUNDEN

Am 1. März endete um 24:00 Uhr die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie. Die IG Metall ruft bundesweit die Beschäftigten zu Warnstreiks auf. Die BAG Betrieb & Gewerkschaft in und um die Partei DIE LINKE hat sich in einer offiziellen Grußbotschaft mit den 3,8 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie solidarisiert.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die aktuelle Tarifauseinandersetzung eine große Bedeutung hat und weit mehr ist als der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen in einer bestimmten Branche. „In der aktuellen Metalltarifrunde geht es nicht nur um mehr (oder weniger) Geld. Die Arbeitgeber fordern mehr Flexibilität des Flächentarifvertrags,“ schreibt Reinhard Bispinck vom WSI. Damit legen die Arbeitgeber die Axt an die Fundamente jahrzehntelang praktizierter Tarifpolitik.

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„Es ist wichtig, dass sich Gewerkschaften im öffentlichen Diskurs positionieren.“

17. Februar 2021  PARTEI IM GESPRÄCH

Kenja Felger ist ausgebildete Bürokauffrau, die jetzt studiert. Seit ihrer Ausbildung ist sie Gewerkschaftsmitglied und derzeit Geschäftsführerin des Studierendenverbandes „Die Linke.SDS“. Wie sich ihre Sicht auf Gewerkschaften über die Zeit verändert hat und warum diese politische Mandate haben sollten, erzählt Kenja im Gespräch mit Ulrike Eifler, Bundessprecherin der AG Betrieb & Gewerkschaft.

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Gewerkschaften sind der Gegenentwurf zur Milieudebatte

15. Februar 2021  PARTEI IM GESPRÄCH

Abhängig Beschäftigte sind mehr als eine strategische Zielgruppe. Denn in der Pandemie zeigt sich erneut: Sie sind diejenigen, auf die die Krisenkosten abgewälzt werden sollen, damit alles bleiben kann wie es ist. Sie sind der Grund, warum die DIE LINKE die soziale Ungerechtigkeit in der Bundesrepublik beklagt. Und sie sind zugleich die einzige gesellschaftliche Gruppe, die im Kampf um Umverteilung und für mehr soziale Gerechtigkeit eine echte Durchsetzungsperspektive entwickeln kann.

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Soziale Sicherung mit links

06. Februar 2021  BGE - KEINE GUTE IDEE

Unser Bundessprecher Jan Richter stimmt beim Mitgliederentscheid zum BGE mit Nein. Kritiker und Befürworter haben ihren Platz in der Partei. Eine einseitige Positionierung stellt uns vor eine Zerreißprobe. In den aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen braucht es in der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner eine starke und geeinte LINKE. Dafür sind die Kritiker und die Befürworter unverzichtbar. Für Jan hat DIE LINKE zudem bereits überzeugende Konzepte zur sozialen Sicherung. In seinem Beitrag unserer Broschüre erklärt er, warum er die Forderung nach einem BGE für überflüssig hält.

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Broschüre: BGE – keine gute Idee

07. Januar 2021  BGE - KEINE GUTE IDEE

Mit der gemeinsamen Broschüre und weiteren Aktivitäten wollen die BAG Betrieb & Gewerkschaft, BAG Hartz IV und Sozialistische Linke bis zum Mitgliederentscheid eine breite Aufklärungsarbeit in der Partei DIE LINKE leisten mit dem Ziel, dass sich die Mitglieder gut informiert ein Urteil bilden und dann dagegen stimmen, die BGE-Forderung zum Parteiprogramm zu machen.

Download der Broschüre, Bestellmöglichkeit sowie weitere Argumente: www.grundeinkommen-kritik.org

Pressemitteilung: BGE – keine gute Idee

07. Januar 2021  BGE - KEINE GUTE IDEE

Pressemitteilung vom 07.01.2021

Der Partei DIE LINKE steht 2021 eine Auseinandersetzung darüber bevor, ob sie die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) in ihre Programmatik aufnehmen soll. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen strebt dazu einen Mitgliederentscheid nach der Bundestagswahl an. Dagegen formiert sich in der Partei Widerstand.

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Christian Carion: Merry Christmas

22. Dezember 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

von Ulrike Eifler

Weihnachten 1914, an den Grenzen des Ersten Weltkrieges irgendwo in Frankreich stehen sich französische, deutsche und schottische Truppen gegenüber. Nur etwa einhundert Meter trennen ihre Schützengräben voneinander. Nach schweren Gefechten feiern die Soldaten in den Abendstunden des 24. Dezember Weihnachten:

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Christian Baron: Ein Mann seiner Klasse

20. Dezember 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

von Ulrike Eifler

Das neue Buch von Christian Baron ist die Geschichte eines Jungen, der in einem der schlimmsten sozialen Brennpunkte aufwächst. „Wo eine Haustür vorhanden war, da schloss sie meist nicht richtig, Autos parkten nur wenige zwischen den Schlaglöchern, stattdessen blockierten demolierte Einkaufswagen des nahe gelegenen Supermarktes die Gehwege, zersprungene Fenster ließen Küchengespräche auf die Straße schallen, hinter dem Block gedieh das Gestrüpp, und der Sperrmüll türmte sich in vertrockneten Beeten, die vor sehr langer Zeit einmal als Vorgärten gedacht gewesen waren. Die Politik hatte die hier Lebenden weniger vergessen als verdrängt.“

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Matthew Warchus: Pride (Der Film)

18. Dezember 2020  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

von Jan Richter

Pride ist ein Film über Freundschaft, Emanzipation und Solidarität. Es ist die wahre Geschichte eines Streiks und der beiderseitigen Solidarität einer schwul-lesbischen Unterstützergruppe aus London mit den Bergarbeitern eines kleinen walisischen Dorfes. Was auf den ersten Blick nicht zusammenpassen mag, entwickelt sich zu einer außergewöhnlichen Allianz. Die gemeinsame Erfahrung von alltäglicher Ausgrenzung und Erniedrigung macht Homosexuelle und Streikende zu Verbündeten. Aus dem gemeinsamen Kampf entwickelt sich gegenseitiger Respekt. Am Ende wird auf Initiative der Kohlekumpel und ihrer Gewerkschaft die gesetzliche Verfolgung von Homosexuellen aufgehoben.

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