E-Paper: 1. Mai 2026

Standortkrise, Sozialabbau, Angriffe auf Arbeitszeit & Rechte – aber auch Widerstand wächst ✊ Unsere 1.-Mai-Zeitung zeigt: Gegenmacht ist möglich. Jetzt lesen & aktiv werden!

E-Paper: 1. Mai 2026

Die Zeitung der BAG Betrieb & Gewerkschaft zum 1. Mai 2026 analysiert die aktuelle Krise der Arbeitswelt als Ergebnis verschärfter Klassenkonflikte. Im Mittelpunkt steht die Diagnose eines „Klassenkampfs von oben“: Standortschließungen, steigender Druck auf Löhne und Arbeitszeiten sowie Angriffe auf Sozialstaat, Mitbestimmung und Streikrechte prägen die politische und wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig wird die Krise der Industrie als Folge globaler Konkurrenz, politischer Fehlentscheidungen und mangelnder Investitionen beschrieben.

Dem setzt die Zeitung gewerkschaftliche Gegenwehr und solidarische Organisierung entgegen. Beispiele aus Tarifkämpfen, dem Gesundheitswesen, der Pflege oder dem Handel zeigen, dass Beschäftigte sich erfolgreich wehren können. Zentrale Forderungen sind die Verteidigung des Acht-Stunden-Tags, Arbeitszeitverkürzung, stärkere Tarifbindung sowie eine gerechte Finanzierung des Sozialstaats.

Darüber hinaus werden Perspektiven für eine linke Industriepolitik, bessere Arbeitsbedingungen im Bildungs- und Gesundheitsbereich sowie mehr Mitbestimmung – auch in der Plattformökonomie – entwickelt. Die Rolle der Gewerkschaften als zentrale Gegenmacht wird betont, ebenso die Notwendigkeit, politische und betriebliche Kämpfe enger zu verbinden.

Die Zeitung ruft dazu auf, den Widerstand gegen Sozialabbau, Militarisierung und rechte Kräfte zu stärken und den 1. Mai als Ausgangspunkt für gemeinsame Kämpfe für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu nutzen.

Druckvorlage der Zeitung