Wenn der Job am Aufenthaltsstatus hängt

21. Februar 2022  BLOG

Prekarität verschärft sich, wenn der Job am Aufenthaltsstatus hängt, sagt Christiane Tenbensel. Sie ist Bundessprecherin der BAG Betrieb & Gewerkschaft. Beruflich arbeitet Christiane in NRW als Referentin in dem Projekt „Faire Integration“. Hier berät sie Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten in Sachen Arbeitsrecht. Über ihre Erfahrungen hat sie mit Ulrike Eifler gesprochen.

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Grundeinkommen: Bedingungslos gerecht?

12. Februar 2022  BGE - KEINE GUTE IDEE, BLOG

von Nils Böhlke und Ulrike Eifler

Die aktuellen Krisenerfahrungen sind radikal. Die Antworten darauf müssen es ebenfalls sein. Verständlich, dass Menschen Anhänger der scheinbar radikalen Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens werden. Viele machen die Erfahrung, vom Jobcenter gegängelt zu werden und sich von einem schlecht bezahlten Job zum nächsten zu hangeln. Warum Nils Böhlke und Ulrike Eifler das BGE nicht für die Lösung dieser Probleme halten, erklären sie hier.

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Küchenlesung mit Grit Lemke am 22.02.2022

08. Februar 2022  KÜCHENGESPRÄCH

Unser Küchengespräch wird zur Küchenlesung. Wir nehmen uns einfach eine Stunde mehr und begrüßen aufs Herzlichste Grit Lemke, die in der ersten Stunde Auszüge aus ihrem Buch „Die Kinder von Hoy“ lesen wird. Im zweiten Teil diskutieren wir mit Grit und versuchen, Lehren aus den 1990er Jahren für heutige Strukturumbrüche zu ziehen. Grit Lemke liest „Die Kinder von Hoy“ – die BAG Betrieb & Gewerkschaft fragt nach!

Dienstag, 22.2.2022, 18-20 Uhr – Live auf YouTube/Facebook oder via Zoom (Meeting-ID: 893 2261 7604).

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Grit Lemke: Kinder von Hoy

08. Februar 2022  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

von Ulrike Eifler

Grit Lemke hat mit „Die Kinder von Hoy“ einen dokumentarischen Roman über ihren Heimatort Hoyerswerda vorgelegt. Sie skizziert darin die Ursprünge einer Stadt, die am Reißbrett entworfen und aus Bauelementen zu riesigen Wohnkomplexen zusammengesetzt wurde. Eine Stadt, die die Energieversorgung der Republik sicherstellen sollte. Eine Stadt, in der mit der harten körperlichen Arbeit über Jahrzehnte auch der Zusammenhalt gewachsen war. Und schließlich eine Stadt, in der eben jener Zusammenhalt durch die politischen Umbrüche der neunziger Jahre vollständig aufgekündigt wurde. Lemke nimmt die Perspektive einer Heranwachsenden ein. Erzählt episodenhaft. Verdichtet eigene Erinnerungen mit O-Tönen aus Interviews und gibt dem Lebensgefühl ihrer Mitmenschen einen Ausdruck.

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Christian Piskulla: Das Stahlwerk

07. Februar 2022  KEINE KULTUR OHNE KLASSE

von Ulrike Eifler

Duisburg, 1942: In der Germania Metall Union geht die Angst um. Zehn Arbeiter und Angestellte sind auf dem weitläufigen und schlecht beleuchteten Betriebsgelände des Stahlwerkes brutal ermordet worden. Die Belegschaft hat Angst. Niemand will mehr in den entlegenen Bereichen des Werks arbeiten. Nachtschichten sind nur noch schwer zu besetzen. Zur schlechten Versorgungslage und der harten körperlichen Arbeit kommt nun die Sorge um das eigene Leben. Das Rüstungsministerium macht Druck, wittert Sabotage. Doch die Polizei zeigt sich bei der Aufklärung überfordert.

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„Wir müssen unserer gewerkschaftlichen Orientierung eine Struktur geben“

05. Februar 2022  BLOG

Der amtierende Parteivorstand hat in seiner ersten Sitzung im März 2021 beschlossen, einen Gewerkschaftsrat zu gründen. Dabei wurden auch die Landesvorstände aufgefordert, in ihren Landesverbänden Gewerkschaftsräte ins Leben zu rufen. DIE LINKE NRW ist dieser Empfehlung als erster Landesverband gefolgt. Unsere Bundessprecherin Ulrike Eifler hat als stellvertretende Landessprecherin der LINKEN in NRW den Prozess vor Ort angeschoben. Im Gespräch mit PV-Mitglied Jan Richter erklärt Ulrike, wie sie dabei vorgegangen ist und warum es wichtig ist, dass auch in anderen Landesverbänden ein Gewerkschaftsrat gegründet wird.

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Die sozial-ökologische Transformation zum Schwerpunkt der Strategiediskussion für DIE LINKE machen

von Ulrike Eifler

Die sozialen und ökologischen Verwerfungen nehmen zu. Da ist es nur folgerichtig, dass die Parteispitze pünktlich zum Jahresauftakt ein Papier vorlegt, das sich für eine linke Transformation ausspricht, die sozial UND klimagerecht ist. Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow sagen zu Recht, dass es eine sozial-ökologische Transformation braucht, um die Klimakatastrophe zu stoppen und fordern, den Klimaschutz in eine umfassende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft einzubetten. Linke Politik, die auf der Höhe der Zeit sein will, so die beiden Vorsitzenden, müsse soziale und ökologische Kämpfe zusammendenken.

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Klassenpolitik in Zeiten der Klimakrise

17. Januar 2022  DEBATTE / PARTEI, VERANSTALTUNGEN

Digitaler Jahresauftakt der BAG Betrieb & Gewerkschaft

Ökologische und soziale Nachhaltigkeit bedingen sich wechselseitig – das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Muss die Verhinderung des Klimakollaps zu einer Auseinandersetzung zwischen Kapital und Arbeit werden? Und wenn ja, welche Rolle kann DIE LINKE dabei spielen?

Das diskutieren wir u.a. mit Klaus Dörre, Klaus Ernst und Bernd Riexinger am 26. Januar von 17:00 – 20:00 Uhr.

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Kritik an Trennung von Netz und Schiene „Pure Demagogie“?

11. Januar 2022  BLOG

Von Andreas Müller

Für die Trennung von Netz und Betrieb hat sich Claus Weselsky schon häufiger ausgesprochen. Die Position ist offizieller GDL-Beschluss und war im Sommer 2021 Gesprächsgegenstand im Rahmen der Tarifverhandlungen zwischen GDL und Bahn-Management. Die Forderung wird unter anderem mit einer starken Kritik am Privatisierungskurs des Managements begleitet. Wie so oft bei Claus Weselsky ist an seiner Kritik im Kern etwas Wahres dran, greift aber in der Lösung zu kurz. So kritisiert er, dass der ehemalige Vorstandsvorsitzende Hartmut Mehdorn die Bahnhöfe aus dem Bereich Station und Service herausgelöst und damit das Tafelsilber verscherbelt habe. Deshalb spricht sich Weselsky nun dafür aus, Bahnnetz und Energie in eine GmbH umzuwandeln, weil diese Organisationsform mehr Weisungsrechte erlaube. 

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Tarifrunde der Länder: „Von Applaus kann man keine Miete bezahlen.“

15. November 2021  BLOG, TARIFRUNDEN

Die Arbeitgeber der Bundesländer legen den Beschäftigten und ihren Gewerkschaften bislang kein Angebot vor. Stattdessen greifen sie über eine Neuwertung der Arbeitsvorgänge die bisherige Eingruppierung an. Dagegen regt sich Widerstand. Die Beschäftigten wollen unter anderem die Angleichung der Vergütung der Angestellten an die der Beamtinnen und Beamten. Dies sei nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch eine der Lohngerechtigkeit, sagt Anton Salzbrunn, GEW-Referatsleiter Tarifpolitik in Bayern und Mitglied der GEW-Bundestarifkommission. Das Gespräch führt unsere Bundessprecherin Ulrike Eifler.

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